Für Eltern: Worauf sollten Kinder im Internet achten?

Hinweise zu unserer Website:

Wir vom Kinderclub achten darauf, dass wir nur kindgerechte Inhalte veröffentlichen. Wir passen auf, dass Ihr Kind durch weiterführende Verlinkungen nicht auf Internetseiten gelangt, auf denen nicht kindgerechte Inhalte zu finden sind.

Schreiben Sie uns gern eine E-Mail bei Fragen oder Anregungen!

Im Weiteren finden Sie allgemeine Hinweise zum Internet:

Das Internet und daran angeschlossene Nutzungsmöglichkeiten entwickeln sich seit Jahren immer schneller. Es bildet mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkendes Informations- und Kommunikationsmittel, da es eine Reihe von tollen Angeboten für Ihr Kind bietet:

  • Online-Ausgaben fremdsprachiger Zeitungen
  • Tipps zum Lernen, Lernforen
  • E-Mail-Freundschaften in alle Welt
  • Seiten zu praktisch allen Wissensgebieten
  • Online-Lernprogrammen
  • Online-Spiele für Kinder
  • Und vieles mehr…


Dennoch sollten Sie ein paar Regeln bei der Internetnutzung Ihres Kindes berücksichtigt, um die Sicherheit Ihres Kindes zu gewährleisten.

  • Erkunden Sie das Internet zunächst gemeinsam mit Ihrem Kind. Zeigen Sie Ihrem Kind dabei kindgerechte Seiten und bieten Sie Unterstützung und Hilfestellung.

  • Machen Sie Ihrem Kind bestimmte Vorgaben für die Internet-Nutzung. Diese „Surf-Regeln“ sollten Sie dann unübersehbar am Computer oder Monitor anbringen. Diese Regeln können neben Zeitvorgaben auch bestimmte Verhaltensregeln beinhalten.

  • Viele Kinder nutzen heute Communities wie etwa SchülerVZ – das ist das sogenannte „Web 2.0“, das Mitmach-Internet. In diesen Netzwerken legt das Kind ein Profil an, und kann dann mit anderen Kindern Kontakt aufnehmen und sich virtuell befreunden. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind hier eine gesunde Menge von privaten Details über sich verrät. Setzen Sie sich am besten mit dem Kind zusammen und füllen gemeinsam das Profil aus. Achten Sie auch auf Fotos, die das Kind oder Freunde Ihres Kindes auf dieser Seite veröffentlichen. Prüfen Sie außerdem die Kontakte Ihres Kindes. Fragen Sie bei Kontakten, die Sie nicht kennen, ruhig mal nach.

  • Beim Chatten (to chat, engl. = plaudern) gilt etwa dieselbe Prämisse: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind beim Chatten keine privaten Informationen preisgibt. Gerade bei Chat-Angeboten im Internet können sich hinter Pseudonymen Menschen verstecken, deren Absichten nicht positiver Natur sind. Achten Sie auch hier darauf, dass Ihr Kind keine Informationen wie Telefonnummer, Handynummer, E-Mail-Adresse, aber auch Passwörter oder Kreditkartennummern weiter gibt.

  • Um Ihr Kind vor pornografischen, rassistischen oder gewaltverherrlichenden Webseiten zu schützen, können Sie in Ihrem Browser (z.B. Internet Explorer, Mozilla Firefox) bestimmte Sicherheitseinstellungen einrichten. Hier können Sie Filter durch Schlüsselwörter festlegen, sodass bestimmte Homepages nicht angezeigt werden. Ebenfalls können Sie die E-Mail-Adresse Ihres Kindes durch Filter schützen.

  • Achten Sie auch darauf, dass Ihr Kind keine unseriösen kostenpflichtigen Angebote im Internet nutzt. Dazu gehören neben Online-Spielen, die ab einem gewissen Zeitpunkt kostenpflichtig werden, auch Angebote für z.B. Klingelton-Abos und Ähnlichem, wie man sie auch aus dem Fernsehen kennt.

  • Zeitlich sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind nicht länger als 30 Minuten täglich im Internet ist, wenn es zwischen vier und sechs Jahren alt ist. Bei einem Alter von sieben bis elf Jahren ist es in erster Linie nicht von besonderer Bedeutung dem Kind eine tägliche Internet-Nutzungs-Zeit aufzuerlegen. Besser ist in dem Alter ein Zeitkontingent pro Woche für das Kind. Ab einem Alter von 12 Jahren sollten Sie darauf achten, dass das Kind neben der virtuellen Welt auch noch einen gesunden Ausgleich in der realen Welt hat. Allerdings ist es in diesem Alter nicht ungewöhnlich, dass sich Kinder in irrealen Welten verlieren. Das gilt nicht nur für das Internet, sondern auch für Literatur.

Sprechen Sie bei allen Sachen, die Sie Ihrem Kind verbieten oder wo Sie Grenzen setzen, mit Ihrem Kind. Es soll Verbote und Grenzen nicht nur als negatives Eingreifen der Eltern empfinden, sondern soll verstehen, warum Sie hier und da einlenken.

Wenn Sie sich über unsere Tipps hinaus noch informieren wollen, können Sie sich die Broschüre „Ein Netz für Kinder – Surfen ohne Risiko?“ auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kostenlos herunterladen.

Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Seite des Bayerischen Jugendschutzes.

Auch die Seite Internet ABC bietet Hilfestellungen.

Auf der Seite Internet Seepferdchen kann ihr Kind neben dem Ablegen eines Abzeichens auch weitere Tipps für den Umgang mit dem Internet bekommen.

Die Seite Blinde Kuh bietet eine Suchmaschine für Kinder, bei der nur kindgerechte Seiten angezeigt werden.

 

Bewertungen

Übermittlung Ihrer Stimme...
4 Bewertungen, 4.0 Sterne von 5 Sternen.